Mit rasendem Tempo schießen wir,
durch den U-Bahn-Schacht.
Wir werden vor uns hergetrieben,
bis kaum noch etwas zwischen zwei Atemzügen passt.
Kaum erreichen wir Rekordtempo,
reißt uns die Bremse wieder zurück.
Ein Ruck nach vorne, einer zurück – als hätte
die Zeit selbst Probleme, die Geschwindigkeit zu halten.
Der Lärm der Fahrgäste wird zu einem Flüstern,
das irgendwo hinter meinen Gedanken liegen bleibt.
Und während draußen die Tunnelwände vorbeiflimmern,
frage ich mich,
ob wir jemals lernen, anzuhalten,
bevor uns der nächste Ruck wieder
in die falsche Richtung schleudert.
