Vierzig.
Bald einundvierzig.
Noch immer trage ich
den Namen, den mir andere gaben.
Die Verlässliche.
Die Lächelnde.
Die Schüchterne.
Die Hilfsbereite.
Die Naive.
Die, die macht.
Die, die tut.
Die, die Ja sagt.
Die Doofe.
Aber unter meiner Rippe
schlägt ein anderer Name.
Nein.
Es sind mehrere.
Sie drängen an die Oberfläche
wie ein Atem,
der zu lange angehalten wurde.
Welche Namen dürfen bleiben?
Dürfen Namen bleiben?
Welche Namen haben dann Platz?
Die Zufriedene.
Die Glückliche.
Die, die Nein sagt
ohne sich zu entschuldigen.
Die Uhr kennt kein Zögern.
Tick.
Tack.
Es ist schneller einundvierzig
als man denkt.
Bald einundvierzig.
Doch warum darauf warten?
Vielleicht ist nicht das Alter das Zu spät.
Vielleicht ist es das Warten.
Einundvierzig.
Noch nicht.
Vielleicht.
